Der Tag der Medienkompetenz 2018 war ein voller Erfolg. Am Nachmittag diskutierte YouTuberin Chrissy (Hello Chrissy) gemeinsam mit Medienscouts des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Düsseldorf und Nadine Eikenbusch (klicksafe) unter dem Titel „Alles unter Kontrolle?! So sind deine Daten im Netz sicherer“ den Umgang mit persönlichen Daten im Netz.

 

Unter reger Beteiligung der rund 65 Besucherinnen und Besucher des Workshops zeichnete sich ab, dass der Datenschutz auch für junge Menschen einen hohen Stellenwert besitzt. Weitgehende Einigkeit bestand darin, dass die Möglichkeiten des Internets und Sozialer Netzwerke eine Bereicherung darstellen und nicht zu einseitig durch die Sorge vor Missbrauch betrachtet werden dürfte. So gebe es zahlreiche Möglichkeiten, seine persönlichen Daten vor Missbrauch zu schützen. Letztendlich, so das Fazit des Panels, trage jeder Nutzer auch eine persönliche Verantwortung, die eigenen persönlichen Daten zu schützen

 

Die Seite klicksafe.de informiert über den neuen „SWR Fakefinder for school“ für die Klassen 8 bis 10. Hierbei handelt es sich um ein Online-Quiz zum treffsicheren Filtern von Falschmeldungen. Zudem sollen die bereitgestellten Unterrichtsmaterialen und Arbeitsblätter eine individuelle Medienbildung in den Schulklassen ermöglichen.

Fake News sind im Internet überall präsent. Ob politisch motivierte Desinformation, schlechter Scherz oder Satire – Fakes werden allzu schnell geliked und geteilt. Jugendliche müssen daher Strategien erlernen, wie sie Informationen und ihre Quellen bewerten und den Wahrheitsgehalt einer Internet-Meldung checken können.

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.klicksafe.de/service/aktuelles/news/detail/fuer-klassen-8-bis-10-der-neue-swr-fakefinder-for-school/

 

 

Bildquelle: freepik.com

„Was ist Wahrheit und was ist Lüge? Im Netz kann man sich oft nicht sicher sein. Denn neben seriöser Berichterstattung werden online – teilweise auch gezielt – Lügen und Falschinformationen verbreitet, die Nutzer/innen beeinflussen, manipulieren und verunsichern sollen. Das Jugendportal www.handysektor.de widmet sich im Vorfeld der Bundestagswahl diesem Phänomen und zeigt, was es mit Fake News auf sich hat und wie man falsche Nachrichten erkennen kann. Neben Artikeln zum Thema erscheint eine neue Infografik mit 10 Tipps zum Umgang mit Fake News. Für alle Interessierten gibt es zudem eine übersichtliche Link-Liste mit hilfreichen Tools, interessantem Hintergrundwissen und Materialien für den Unterricht. In einem interaktiven Fake News Quiz können Jugendliche ihr Wissen über Falschmeldungen auf die Probe stellen. 

Quellen überprüfen im ‚Fake News Quiz’

Hinter Posts in Facebook, Twitter und Co. versteckt sich nicht immer die Wahrheit. Doch einige Kriterien helfen beim Erkennen von Falschmeldungen in sozialen Netzwerken. Im interaktiven Fake News Quiz können Jugendliche diese Tipps praktisch anwenden. Dort werden sie mit Posts konfrontiert und müssen jeweils überprüfen und entscheiden, ob es sich um eine Falschmeldung handelt.

Infografik – 10 Tipps zum Erkennen von Falschmeldungen

Um Informationen aus dem Netz beurteilen zu können, sind nicht nur die klassischen Methoden der Quellenkritik gefragt. Die Manipulation von Bildern und Videos und Stimmungsmache durch Fake News, die von Social Bots automatisiert verbreitet werden, stellen ganz neue Herausforderungen dar. Welche Methoden gegen klassische und moderne Manipulationen helfen, hat Handysektor als 10-Punkte-Checkliste in einer neuen übersichtlichen Infografik aufbereitet.

Links, Werkzeuge und Materialien für den Unterricht

Im Internet tummeln sich nicht nur Falschmeldungen, sondern auch Seiten und Projekte, die diesem Problem entgegentreten. Beim Handysektor findet sich eine ausführliche Linkliste mit Tools und Materialen, die gegen Fake News helfen können. Mit dabei sind spezialisierte Suchmaschinen, Checklisten und Tools zur Prüfung von Bildern und Videos. Für Pädagog/innen gibt es zudem eine Übersicht über Materialien, mit denen das Thema im Unterricht besprochen werden kann.“

 

Die Alpakas sind wieder los! Vom 8. bis 10. September wird in Köln wieder gehackt.

Bereits die Hälfte der Plätze voll. Jetzt noch anmelden und Plätze sichern! Alle Interessierten können sich noch bis zum 13. August anmelden.

Jugend hackt in Köln

Unter dem Namen Jugend hackt West findet das Event bereits seit 2 Jahren statt. In diesem Jahr wird Jugend hackt West erstmals zu Jugend hackt Köln. Ein Wochenende lang tüfteln, programmieren und bauen Jugendliche mit Hilfe von Mentor*innen aus dem IT Bereich an eigenen Projekten in den Themengebieten Bildung, Freizeit, Gesellschaft, Gesundheit, Überwachung und Umwelt. Der Hackathon findet Jugendherberge Köln-Riehl statt.
Jugendliche Programmierbegeisterte von 12 bis 18 Jahren aus ganz Deutschland sind herzlich eingeladen, an dem Wochenende „mit Code die Welt zu verbessern“!

Was ist Jugend hackt?
Jugend hackt ist ein Programm zur Förderung des Programmiernachwuchses im deutschsprachigen Raum: Unter dem Motto “Mit Code die Welt verbessern” tüfteln die Teilnehmer/innen gemeinsam mithilfe von Open Data an Prototypen, digitalen Werkzeugen und Konzepten für ihre Vision einer besseren Gesellschaft.

Echt oder Falsch?
Dieses Jahr ist unser Motto “Echt oder Falsch”. Denn es wird zunehmend schwieriger, Fakten, Darstellungen von Produkten oder Personen, oder das „authentische“ Auftreten von 

Youtuber*innen zu beurteilen. Oft ist nämlich das einzige Ziel solcher Inhalte, dass wir anschauen, lesen, kaufen, liken oder folgen. Gemeinsam wollen wir hinterfragen, wie wir unseren medialen Alltag gestalten können, damit wir selbst bestimmen können, was wir glauben und wie wir handeln. Natürlich kannst Du aber wie immer bei Jugend hackt in Köln auch an anderen Themen arbeiten, die dir unter den Nägeln brennen.

Verpflegung und Unterkunft
Teilnehmer*innen und Mentor*innen können direkt in der Jugendherberge Köln Riehl übernachten. Für Übernachtung und Verpflegung fallen 20€ an, die wir bei der Ankunft einsammeln. Sowohl bei diesen Kosten als auch bei den Reisekosten können wir diejenigen unterstützen, die nicht genügend Geld dafür haben. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Seit 2013 wird Jugend hackt von der Open Knowledge Foundation Deutschland und mediale pfade veranstaltet. In Köln wird das Event zudem von der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW und Grimme Medienbildung durchgeführt. Als Förderer und Sponsoren wirken codecentric, die Stadt Köln und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein- Westfalen.

 

Bildquelle: fakefilter.de

„FakeFilter ist ein Webvideo-Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) rund um das Thema Fake News. Neben Tipps und Tools zum Aufdecken von Fake News, zeigt MrTrashpack auf seinem YouTube-Kanal, wie Falschnachrichten entstehen können, wie sie sich verbreiten und wie man sich davor schützen kann. Unter www.fakefilter.de findet man alle Themen, weitere Artikel und Quellen zu den insgesamt zehn Folgen.

FakeFilter bewertet dabei keine Webseiten, vielmehr soll es Nutzer_innen helfen, durch kritisches Hinterfragen und Anwenden der Tipps, selbst Fake News zu erkennen und zu enttarnen.“

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