Nicht alles was im Netz erscheint, entspricht wahren Tatsachen.Fake News - IFLA

Das Phänomen von Falschnachrichten, sogenannten Fake News, sowie deren Bewertung und Einordnung  stellt (junge) Nutzerinnen und Nutzer vor neue Herausforderungen.  Um bewerten zu können, wie glaubwürdig Quellen sind und wie falsche Meldungen oder Lügen im Netz enttarnt werden können, hat der  internationale Verband  der bibliothekarischen Vereine und Institutionen (IFLA)  eine Infografik entwickelt. Dieses Material bietet acht kurze Tipps, die sich Nutzer beim Bewerten eines Beitrags stellen können. 

Die Infografik  findet sich hier zum Download.

 

 

16473656_1265380546862948_3373116885518168368_nSich im Internet zurechtzufinden und die Informationen, auf die man in diesem riesigen Raum trifft richtig einzuordnen, zu bewerten und kritisch zu beurteilen setzt Medienkompetenz voraus. 

Das neue Medienkompetenz-Portal „Medien 360g“ des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) versucht Nutzerinnen und Nutzer dabei zu unterstützen.

„Wir wollen einen neugierigen Blick auf die sich stetig verändernde Medienwelt werfen und einen Beitrag zur Orientierung in der digitalen Medienvielfalt leisten“, erklärte Boris Lochthofen, Direktor des MDR-Landesfunkhauses Thüringen. 

Für Medienscouts und Beratungslehrkräfte finden sich  unter den  Kategorien wie „#Zeitgeist“, „#Leitplanke“ oder „#Wissen“ vielfältige Materialien, Videos und Tipps  zu aktuellen Themen wie z. B. der  Entstehung von Fake News, Social Bots oder Datenschutz. 

 

reflect2Manipulationsvorwürfe durch Social Bots im US-Wahlkampf, ein Flüchtlings-Selfie mit der Bundeskanzlerin, das immer wieder in faktisch falschen Kontexten in Sozialen Netzwerken auftaucht, und der Plan von Facebook, Falschmeldungen in Zukunft als solche markieren zu lassen: Fake-News – bewusst gestreute Falschmeldungen – sind derzeit in aller Munde. Gerade Jugendliche informieren sich häufig in Sozialen Netzwerken oder Blogs über aktuelle Ereignisse. Dabei laufen sie besonders Gefahr, Falschmeldungen von manipulierenden Nachrichtenseiten aufzusitzen, die dort geteilt werden.  

Mit der neuen Broschüre „Fakt oder Fake“ der EU-Initiative klicksafe aus der neuen Reihe „klicksafe to go“ erhalten Lehrkräfte praktische Tipps  im Umgang mit Fakenews und Anregungen, wie sie Jugendliche dabei unterstützen, ein kritisches Bewusstsein gegenüber Informationen aus dem Web zu entwickeln.                     Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden. 

 

 
Logo "So geht Medien", Quelle: BR

Logo „So geht Medien“, Quelle: BR

Neues Bildungsangebot „So geht Medien“

Wie funktionieren Verschwörungstheorien? Und warum gibt es die überhaupt? Die wichtigsten Fakten in einem kompakten Überblick gibt die neue Medienkompetenz-Website für Lehrkräfte und Schüler „So geht Medien“.

Das neue Onlineangebot von ARD, ZDF und Deutschlandradio erklärt mit Videos, Audios, Quiz, interaktiven Karten und Texten, wie Medien funktionieren und warum es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt. Die Themen sind für den Unterricht konzipiert und bieten komplette Stundenabläufe mit vielen Ideen, bei denen die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden müssen und zum Beispiel selbst mit Kamera und Mikro kleine Beiträge produzieren.

Der neuste Beitrag aus der Rubrik „Stimmt das?“ beschäftigt sich mit Verschwörungstheorien: „So entlarvt man Verschwörungstheorien“. Vorschläge für Unterrichtseinheiten von 45 Minuten zum Thema gibt es hier: Stundenablauf „So entlarvt man Verschwörungstheorien“.

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