UnbenanntAuch wenn Fake News kein gänzlich neues Phänomen ist – das Thema und die Suche nach Lösungen im Umgang  mit solchen Falschmeldungen, ist aktueller denn je.Vor allem die Frage danach, wie Kinder und Jugendliche lernen können, Gerüchten und Fake News aus dem Netz als solche zu identifizieren und  diese richtig zu bewerten, stellt Pädagogen und auch Medienscouts vor neue Aufgaben. 

Das Scout Magazin der Medienanstalt Hamburg/ Schleswig-Holstein hat sich dieser Fragen angenommen und gibt sechs kurze Tipps, um sich „fit gegen Fake News“ zu machen. Weiterlesen »

 

Nicht alles was im Netz erscheint, entspricht wahren Tatsachen.Fake News - IFLA

Das Phänomen von Falschnachrichten, sogenannten Fake News, sowie deren Bewertung und Einordnung  stellt (junge) Nutzerinnen und Nutzer vor neue Herausforderungen.  Um bewerten zu können, wie glaubwürdig Quellen sind und wie falsche Meldungen oder Lügen im Netz enttarnt werden können, hat der  internationale Verband  der bibliothekarischen Vereine und Institutionen (IFLA)  eine Infografik entwickelt. Dieses Material bietet acht kurze Tipps, die sich Nutzer beim Bewerten eines Beitrags stellen können. 

Die Infografik  findet sich hier zum Download.

 

 

Collage_News

Die JIM-Studie 2016 hat ergeben, dass Jugendliche im Alter von Zwölf- bis 19 Jahren nicht auf die Social Media Dienste WhatsApp, Snapchat und Instagram verzichten möchten. Die Initiativen Saferinternet.at, klicksafe und das Jugendportal Handysektor möchten junge Menschen in der kompetenten Nutzung dieser Apps unterstützen und haben deshalb drei neue Flyer zum Umgang mit den  Sozialen Diensten veröffentlicht.
Die Flyer informieren Jugendliche über wichtige Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen und enthalten hilfreiche Tipps, wie man sich etwa im Falle von (Cyber)Mobbing oder Belästigung richtig verhält. Weiterhin finden sich Links und Hinweise auf nützliche, weiterführende Angebote für Jugendliche im Netz.

Die Flyer zu den Diensten Snapchat, Instagram und WhatsApp stehen hier  als Download zur Verfügung und können, so vorrätig, als Printversion bestellt werden.
Weiterführende Informationen zu den einzelnen Angeboten bietet klicksafe zudem auf den folgenden Seiten

 

Handyfasten 2017

Der Countdown läuft:  Am 1. März beginnt in diesem Jahr die 40-tägige Fastenzeit. Einige Menschen verzichten bewusst von Aschermittwoch bis Ostersonntag z. B. auf Fleisch, Alkohol, Süßigkeiten oder andere Luxus- und Konsumgüter. Die Fastenzeit ist aber auch eine Zeit der Entschleunigung und der Ruhe. Der Handysektor ruft daher wieder alle Schülerinnen und Schüler zum gemeinsamen Verzicht auf das Smartphone auf.

Wie lange hältst Du es ohne aus?
Laut JIM-Studie 2016 besitzen 98 Prozent aller Jugendlichen ein eigenes Handy oder Smartphone. Handysektor möchte zeigen, dass es auch ohne Handy geht. Die Aufgabenstellung ist ganz einfach: Smartphone ausschalten und schauen, wie lange man es ohne aushält. Ob nur einen Tag, eine Woche oder gar 40 Tage – Jeder entscheidet für sich selbst über die Dauer. Ziel ist es, über den Verzicht einen bewussteren Umgang mit dem Smartphone zu entwickeln und zu erkennen, in welchen Situationen das Handy überflüssig sein kann und wo ein Einsatz durchaus nützlich erscheint.

Handyfasten light mit der Real-Life-Challenge
Wer sich nicht traut, das Smartphone komplett auszuschalten, der kann auf spielerische Art versuchen, auf einzelne Aspekte digitaler Kommunikation zu verzichten. Dabei hilft das Handysektor-Kartenspiel „Real-Life-Challenge“. Wer schafft es, das Handy nicht mehr als fünf Mal pro Tag in die Hand zu nehmen? Wer kann eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel ohne die Hilfe von Smartphone und Internet planen? Wer traut sich, alle Apps, die länger als drei Monate nicht mehr benutzt wurden, zu löschen? Jeder Spieler erhält einen Kartensatz und stellt seinem Gegenüber eine Aufgabe. Wer die Challenge besteht, erhält Punkte.

Unterstützung gibt’s im Internet
Gemeinsam fastet es sich einfacher. Daher bietet Handysektor über Facebook, Twitter oder Mail Hilfe an. TeilnehmerInnen können sich unter #Handyfasten austauschen und gegenseitig motivieren. Einfacher geht es auch, wenn die ganze Klasse mitmacht. Für PädagogInnen gibt es eine spezielle Unterrichtseinheit zur Fastenaktion, für Jugendliche viele nützliche Tipps und alternative Vorschläge für die freie Zeit auf www.handysektor.de/handyfasten

 

16473656_1265380546862948_3373116885518168368_nSich im Internet zurechtzufinden und die Informationen, auf die man in diesem riesigen Raum trifft richtig einzuordnen, zu bewerten und kritisch zu beurteilen setzt Medienkompetenz voraus. 

Das neue Medienkompetenz-Portal „Medien 360g“ des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) versucht Nutzerinnen und Nutzer dabei zu unterstützen.

„Wir wollen einen neugierigen Blick auf die sich stetig verändernde Medienwelt werfen und einen Beitrag zur Orientierung in der digitalen Medienvielfalt leisten“, erklärte Boris Lochthofen, Direktor des MDR-Landesfunkhauses Thüringen. 

Für Medienscouts und Beratungslehrkräfte finden sich  unter den  Kategorien wie „#Zeitgeist“, „#Leitplanke“ oder „#Wissen“ vielfältige Materialien, Videos und Tipps  zu aktuellen Themen wie z. B. der  Entstehung von Fake News, Social Bots oder Datenschutz. 

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