Zum nunmehr dritten Mal konnten Schulen aus dem ganzen Land sich für das Abzeichen der Medienscouts NRW bewerben. Das Angebot der Landesanstalt für Medien NRW bildet Schülerinnen und Schüler zu sogenannten „Medienscouts“ aus, die Mitschülerinnen und Mitschüler bei medienbezogenen Themen, Fragen und Problemen unterstützen. Mit dem Abzeichen werden Schulen ausgezeichnet, die sich im Angebot besonders engagieren und aufzeigen, dass die Vermittlung von Medienkompetenz einen wichtigen Stellenwert im Schulalltag einnimmt.

Für das Schuljahr 2018/19 vergibt die Landesanstalt für Medien NRW das Abzeichen insgesamt an 111 Schulen, die sich nun „Medienscouts NRW-Schule“ nennen und mit dem Abzeichen werben dürfen. Darunter finden sich auch wieder viele Schulen, die im vergangenen Jahr ausgezeichnet wurden und ihren Status erfolgreich rezertifizieren lassen konnten. Die im Vergleich zu den Vorjahren nochmals deutlich gestigende Bewerberzahl vieler neuer und bereits zertifizierter Schulen unterstreicht die nachhaltige Wirkung des Angebots vor Ort und die Wichtigkeit einer fortlaufenden Auseinandersetzung mit dem Thema Medienkompetenz in den schulischen Strukturen.

Die ausgezeichneten Schulen verteilen sich über ganz NRW auf insgesamt 38 Kreise und kreisfreie Städte sowie auf das Erzbistum Köln. Unter den ausgezeichneten Schulen befinden sich 65 Gymnasien, 25 Gesamtschulen, 14 Realschulen, 4 Sekundarschulen sowie eine Haupt- und zwei Förderschulen.

Um das begehrte Siegel zu erhalten, mussten die Schulen belegen, dass Medienkompetenz einen Schwerpunkt in ihrem Schulprogramm bildet und die „Medienscouts“ in den Schulalltag integriert sind. Nachweisen konnten die Schulen dies u. a., indem sie

  • weitere Medienscouts ausbilden,
  • in mindestens zwei verschiedenen Jahrgangstufen Unterrichtseinheiten, Aktionstage oder Elternabende zum Thema anbieten
  • und mit außerschulischen Partnern wie kommunalen Medienzentren, Hochschulen oder polizeilichen Präventionsstellen zusammenarbeiten.

Die ausgezeichneten Schulen verteilen sich über ganz NRW auf insgesamt 38 Kreise und kreisfreie Städte sowie auf das Erzbistum Köln. Unter den ausgezeichneten Schulen befinden sich 65 Gymnasien, 25 Gesamtschulen, 14 Realschulen, 4 Sekundarschulen sowie eine Haupt- und zwei Förderschulen.

Die Landesanstalt für Medien NRW gratuliert den ausgezeichneten Schulen.

 

Beim von der Initiative Teachtoday ausgeschriebenen Wettbewerb „Medien, aber sicher!“ haben die Medienscouts der HHG Duisburg mit ihrem Beitrag: „Kettenbriefe irritieren Kinder“ den ersten Platz belegt.

Sie setzten sich damit gegen die fünf weiteren Finalisten durch, die allesamt zur Vorstellung und Präsentation ihrer Beiträge nach Bonn zur Deutschen Telekom eingeladen worden waren, durch. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen der Teams aus Nordrhein-Westfalen gab schließlich die Bühnenperformance den Ausschlag. Mit Hilfe von 140 Karabinerhaken haben die Medienscouts die Entstehung eines Kettenbriefes simuliert. Dustin animierte die Zuschauer zur Teilnahme an der Kette mit der Versprechung, dass alle mit ihnen nach Berlin fahren dürften, wenn es denn gelänge, innerhalb von 2 Minuten eine lange Kette aus den Karabinerhaken zu bilden. Die anschließende Erklärung, wie das alles zu erfolgen hätte, ging bereits in den Aktivitäten der Zuschauer unter. Alle Kinder versuchten sich möglichst schnell in die Kette einzureihen. Es entstand ein produktives Chaos, an dessen Ende schließlich eine über 4m lange Kette stand. Wie beschrieb ein Jurymitglied doch diesen Auftritt: „spektakulär!“.

Damit hatten die Scouts bei der Jury die meisten Punkte sicher und holten im Rennen um Platz eins auf. Beim anschließenden Publikumsvoting waren der Applaus und auch das Pfeifen, Trampeln und Schreien der votenden Kinder so groß, dass der Lärmpegel eines startenden Düsenjets übertroffen wurde. Und das ergab wieder die meisten Punkte. Damit hatten die Medienscouts die zunächst noch hauchdünn in Front liegenden Projekte übertroffen. Und nun freuen sich die Medienscouts: Sie fahren wirklich nach Berlin!
Die Medienscouts der Heinrich-Heine-Gesamtschule, das sind: Sandy, Andrea, Maximilian, Alexander, Philipp, Dustin und Simon sowie als Betreuungslehrer, Frau Huft und Herr Wagner.
(Hr. Wagner und die Medienscouts der Heinrich-Heine-Gesamtschule)

> Eine Kurzbeschreibung des Wettbewerbsbeitrages (PDF)
> Auswertung des Experiments „Kettenbrief“ (PDF)

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