112 MEDIENSCOUTS-SCHULEN AUS NRW AUSGEZEICHNET MINISTERIN YVONNE GEBAUER UND DIREKTOR DR. TOBIAS SCHMID WÜRDIGEN ENGAGEMENT GEGEN CYBERMOBBING

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Landesanstalt für Medien NRW zeichnen 112 Schulen mit dem Medienscouts NRW-Abzeichen aus. Die Auszeichnung erhalten Schulen, die sich in diesem Jahr in besonderem Maße in der Umsetzung des Angebots engagiert haben. Von den ausgezeichneten Schulen erhalten 66 Schulen erstmals auch das Sonderabzeichen „Medienscouts-Schule gegen Cybermobbing“.

Die Medienscouts NRW stehen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern bei Fragen und Problemen im digitalen Alltag zur Seite. An ihren Schulen sind die Medienscouts ein wichtiger Bestandteil bei der Vermittlung von Medienkompetenz. Die Umsetzung des Angebots variiert an den teilnehmenden Schulen nach dem jeweiligen Schulkonzept. Schulen, an denen die Medienscouts eine besonders präsente Rolle einnehmen, wurden jetzt mit einem entsprechenden Abzeichen ausgezeichnet. „Cybermobbing ist Gewalt und unsere Kinder und Jugendlichen sollen und dürfen keine Angst haben, sich dagegen zu wehren. Medienscouts sind eine erste Anlaufstelle, die mitunter schon durch das bloße Zuhören helfen können. Je weiter die digitalen Kommunikationsmöglichkeiten voranschreiten, desto mehr setze ich mich dafür ein, dass Kinder digitale Empathie entwickeln und nicht allein gelassen werden. Deshalb ist mir der Einsatz der Medienscouts so wichtig und ich unterstütze diese sehr gerne, verbunden mit einem großen Dank an die engagierten Schulen“, sagte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Trotz der erschwerten Bedingungen durch Distanz- und Wechselunterricht sind das Interesse und das Engagement bei den Medienscouts NRW ungebrochen. „Die Corona-Pandemie war auch für die Medienscouts vor Ort eine große Herausforderung und dabei wurden sie gerade in dieser Zeit besonders von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern gebraucht. Eine Extremsituation, wie wir sie in diesem Jahr hatten, ist für so ein Angebot auch ein kleiner Härtetest, den die Medienscouts und ihre Schulen mit Auszeichnung bestanden haben. Mit den zusätzlichen Mitteln des Ministeriums können wir das Angebot in den kommenden Jahren noch stärker ausweiten“, so Dr. Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW.

Stellvertretend für alle ausgezeichneten Schulen gratulierten Ministerin Yvonne Gebauer und Direktor Dr. Tobias Schmid den Medienscouts und Beratungslehrkräften des Theodor-Fliedner-Gymnasiums in Düsseldorf zu ihrer Auszeichnung. Die Medienscouts NRW sind das größte Medienscouts-Angebot im deutschsprachigen Raum. Seit Start des Angebots wurden in Nordrhein-Westfalen rund 4.400 Schülerinnen und Schüler und 1.900 Beratungslehrkräfte an etwa 1.000 Schulen ausgebildet. Für das Medienscouts NRW-Abzeichen können sich jedes Jahr Schulen bewerben, die bei der Umsetzung des Angebots ein besonderes Engagement nachweisen können.

Eine Liste mit allen ausgezeichneten Schulen findet sich hier Medienscoutsschulen NRW 2021_22.

Jetzt bewerben: Abzeichen Medienscouts NRW-Schule 2021/22

Um ihr Engagement bei den Medienscouts NRW besser sichtbar zu machen, können Medienscoutsschulen sich mit ihrer Schule auch in diesem Jahr für das Abzeichen „Medienscouts NRW-Schule 2021/22“ bewerben. In Ergänzung ist es erstmalig möglich, sich zusätzlich auf das erweiterte Sonderabzeichen „Medienscouts NRW-Schule gegen Cybermobbing“ zu bewerben. Beide Abzeichen werden gemeinsam von der Landesanstalt für Medien NRW und dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen vergeben. Die Abzeichen gelten jeweils für ein Schuljahr.

Interesse? Dann geht es hier zu den Bewerbungsunterlagen und weiteren Informationen!

Safer Internet Day am 09.02.2021 zu Meinungsbildung und Desinformation im Netz: Bundesweite Veranstaltungen und digitale Angebote

EU-Initiative klicksafe unterstützt Kinder, Jugendliche und Eltern im Umgang mit Falschmeldungen und bietet Unterrichtsmaterial für Schulen

„Was glaube ich? – Meinungsbildung zwischen Fakt und Fake“ ist das Thema des Safer Internet Day 2021 in Deutschland. Zum weltweiten Aktionstag für mehr Online-Sicherheit am 9. Februar bieten die EU-Initiative klicksafe und zahlreiche Institutionen in ganz Deutschland digitale Veranstaltungen und Hilfestellung zum Umgang mit Falschmeldungen und Verschwörungsideologien an. In sozialen Medien wird der Aktionstag mit den Hashtags #WerMachtMeineMeinung sowie #SID2021 diskutiert und begleitet.

Mehr Informationen zum Safer Internet Day 2021 gibt es hier

Neu: Beratungsplattform ZEBRA

Medienfragen? Wir helfen!

Launch-Event der Beratungsplattform ZEBRA jetzt online

Unter www.zebra-medienfragen.de werden schnelle und individuelle Antworten auf alle Fragen bei der Nutzung digitaler Medien garantiert.

Liebe Medienscouts,

am 13. Januar 2021 hat die Landesanstalt für Medien NRW ZEBRA, unser neues Beratungsangebot für Medienfragen, vorgestellt. Gemeinsam mit Gästen vor Ort, der Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer und Influencerin und Model Jana Ina Zarrella, haben Direktor Dr. Tobias Schmid und Konstantin Klostermann, Moderator der Veranstaltung, unter anderem über die besondere Bedeutung von Medienorientierung auch vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation gesprochen.

Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, Nathanael Liminski und Renate Nikolay, Kabinettchefin der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Věra Jourová haben in ihren Grußbotschaften die Bedeutung unabhängiger Anlaufstellen wie ZEBRA für alle Bürgerinnen und Bürger betont.

Wer nicht live dabei sein konnte, kann sich die Veranstaltung ab heute auf dem YouTube-Kanal ansehen.

Partner von ZEBRA sind der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, jugendschutz.net, die EU-Initiative klicksafe und JUUUPORT e.V. Das neue Angebot steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission.

Klicksafe-Checkliste: Videochat in der Schule richtig nutzen

Videochatsysteme können das Lernen von zu Hause vereinfachen. Allerdings gibt es einige Sicherheitsstandards zu beachten, die unbedingt gewährleistet sein sollten. Bei der Vielzahl an verfügbaren Videochat-Programmen ist es schwer, einheitliche Regeln zu formulieren. Es kann also vorkommen, dass einzelne Punkte bei dem von Ihnen gewählten Programm nicht relevant sind.
Die Checkliste und wichtige Tipps finden Sie hier