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Handysektor bietet praktische Hilfen für den sicheren und sinnvollen Einsatz und die Thematisierung von Smartphones und Apps in der Schule.

Checkliste: Apps im Unterricht
Apps können den Unterricht multimedial erweitern, oft stehen dem Einsatz jedoch unklare rechtliche Regelungen, Datenschutzproblematiken und unzureichende Datensicherheit im Weg. In einer neuen Checkliste erhalten Pädagogen Hilfestellung bei der Entscheidung für oder gegen den Einsatz einer App im Unterricht. Darüber hinaus hat Handysektor ausgewählte Apps getestet, die sich für den Einsatz in der Schule und im Unterricht eignen. Die App-Tests geben dabei jeweils einen Überblick über die Funktionen und Einsatzmöglichkeiten, weisen aber auch auf mögliche Probleme hin.

Klare Regeln mit der Handyordnung
Handys in der Schule sind seit jeher ein Streitthema. Oftmals wird ein Handyverbot als einziges Mittel wahrgenommen, um den Geräten im Klassenzimmer und auf dem Schulhof Herr zu werden. Handysektor zeigt mit der Handyordnung eine Alternative auf, die die Wünsche und Bedürfnisse von Schülern, Lehrern und Eltern berücksichtigt, und das Potenzial von Smartphones im Unterricht nutzbar macht. Ein Leitfaden zur Ausarbeitung gibt wichtige Aspekte und Fragestellungen vor und liefert Beispiele aus der Praxis.

Nachhilfe im Netz: Lernvideos auf YouTube
YouTube ist nicht nur ein Platz für Unterhaltung, die Videoplattform bietet mittlerweile zahlreiche Kanäle, die die Hausaufgaben und den Unterricht sinnvoll ergänzen können. Wie funktioniert Bruchrechnen? Wie kam die Kubakrise zustande? Wie funktioniert ein Stromteiler? Es gibt nichts, was auf YouTube nicht erklärt wird. Handysektor zeigt Jugendlichen und Pädagogen einen nach Fächern geordneten Überblick über gute Lernkanäle und zeigt auch die Grenzen der Nachhilfevideos auf.

Mehr Materialen finden sich in der Handysektor-Pädagogenecke mit einer Vielzahl an Unterrichtseinheiten, Erklärvideos, Infografiken und Comic-Flyern. Infos zum Angebot für Lehrkräfte gibt es auch in gedruckter Form – zum Beispiel für die Auslage im Lehrerzimmer oder bei Veranstaltungen. Zur Bestellung geht es hier.

 
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„Zwar sind Falschmeldungen kein neues Phänomen; spätestens seit der Ankunft einer großen Zahl von Geflüchteten in Deutschland im Sommer 2015 und den Präsidentschaftswahlen in den USA im vergangenen Herbst sind Schlagworte wie „Fake News“, „alternative Fakten“ und „Social Bots“ jedoch in aller Munde. Und via Internet und soziale Medien verbreiten sie sich in rasanter Geschwindigkeit. Worum es dabei überhaupt geht, wie man „Fake News“ erkennt und wie man derartigen Manipulationsversuchen entgegentreten kann, ist das Thema zweier neuer Unterrichtseinheiten, die im Auftrag des Niedersächsischen Kultusministeriums erarbeitet wurden und den niedersächsischen Lehrkräften fortan für den Einsatz im Unterricht zur Verfügung stehen.

Die beiden Unterrichtseinheiten „Fake News und Social Bots im digitalen Zeitalter“ wurden im Auftrag des Niedersächsischen Kultusministeriums durch das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), das JFF – Institut für Medienpädagogik und das FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gGmbH für den Einsatz in der Sekundarstufe I und II erarbeitet.  

Das Portal „Stop Fake News!“ auf dem Niedersächsischen Bildungsserver (www.stop-fake-news.nibis.de) bietet weitere umfassende Informationen und praxisnahe Materialien zum Thema. Neben den genannten Unterrichtseinheiten finden sich dort beispielsweise Materialien zum Fall „Varoufake“ um den ehemaligen griechischen Finanzminister Varoufakis und zur bildlichen Inszenierung des Charlie-Hebdo-Trauermarsches Anfang 2015 in Paris. Ein Erklärvideo erläutert anschaulich und kompakt, was Fake News sind und wie sie sich erkennen lassen. Wer konkrete Texte auf ihr „Fake-News-Potenzial“ hin testen will, kann dies mit der eigens entwickelten App „Fake News Check“ tun. Die App – eine Art „Fake News-Ampel“ – ist im App Store von Apple und bei Google Play kostenlos zum Download erhältlich. Anhand von 19 Fragen hilft sie dabei, eine Nachricht als seriöse Information oder Fake News einzuordnen. Die App kann auch im Unterricht eingesetzt werden. Für diesen Fall stehen auf dem Stop Fake News-Portal Unterrichtsvorschläge und Arbeitsmaterialien zur Verfügung.“ (Pressemitteilung des Niedersächsischen Kultusministerium

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