reflect2Manipulationsvorwürfe durch Social Bots im US-Wahlkampf, ein Flüchtlings-Selfie mit der Bundeskanzlerin, das immer wieder in faktisch falschen Kontexten in Sozialen Netzwerken auftaucht, und der Plan von Facebook, Falschmeldungen in Zukunft als solche markieren zu lassen: Fake-News – bewusst gestreute Falschmeldungen – sind derzeit in aller Munde. Gerade Jugendliche informieren sich häufig in Sozialen Netzwerken oder Blogs über aktuelle Ereignisse. Dabei laufen sie besonders Gefahr, Falschmeldungen von manipulierenden Nachrichtenseiten aufzusitzen, die dort geteilt werden.  

Mit der neuen Broschüre „Fakt oder Fake“ der EU-Initiative klicksafe aus der neuen Reihe „klicksafe to go“ erhalten Lehrkräfte praktische Tipps  im Umgang mit Fakenews und Anregungen, wie sie Jugendliche dabei unterstützen, ein kritisches Bewusstsein gegenüber Informationen aus dem Web zu entwickeln.                     Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden. 

 

 
Logo "So geht Medien", Quelle: BR

Logo „So geht Medien“, Quelle: BR

Neues Bildungsangebot „So geht Medien“

Wie funktionieren Verschwörungstheorien? Und warum gibt es die überhaupt? Die wichtigsten Fakten in einem kompakten Überblick gibt die neue Medienkompetenz-Website für Lehrkräfte und Schüler „So geht Medien“.

Das neue Onlineangebot von ARD, ZDF und Deutschlandradio erklärt mit Videos, Audios, Quiz, interaktiven Karten und Texten, wie Medien funktionieren und warum es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt. Die Themen sind für den Unterricht konzipiert und bieten komplette Stundenabläufe mit vielen Ideen, bei denen die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden müssen und zum Beispiel selbst mit Kamera und Mikro kleine Beiträge produzieren.

Der neuste Beitrag aus der Rubrik „Stimmt das?“ beschäftigt sich mit Verschwörungstheorien: „So entlarvt man Verschwörungstheorien“. Vorschläge für Unterrichtseinheiten von 45 Minuten zum Thema gibt es hier: Stundenablauf „So entlarvt man Verschwörungstheorien“.

 

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In Zusammenarbeit mit Masterstudierenden der Hochschule der Medien Stuttgart unter Leitung von Prof. Dr. Petra Grimm und Prof. Dr. Wolfgang Schuster, dem 1. Vorsitzenden der Deutschen Telekom Stiftung, hat juuuport zehn Gebote der Digitalen Ethik entwickelt. Diese werden nun veröffentlicht.

In der digitalisierten Welt haben Internetnutzerinnen und -nutzer große Freiheiten, aber auch eine große Verantwortung.Wie sie sich verhalten und mit Konflikten umgehen, ist Ausdruck ihrer eigenen ethischen Haltung. Deshalb ist es wichtig, sich darüber zu verständigen, wir ein gutes, gelingendes Leben in der digitalen Gesellschaft aussehen soll. Die zehn Gebote verstehen sich als Leitlinien, die helfen, die Würde des Einzelnen, seine Selbstbestimmung und Handlungsfreiheit wertzuschätzen. Sie richten sich vor allem an Jugendliche und berücksichtigen ihre Form der digitalen Kommunikation. Sie dienen ihnen als Orientierung und zeigen auf, wie man im Internet gut zusammenleben und rücksichtsvoll miteinander umgehen kann.

Die zehn Gebote erscheinen als ausführliche Version in Form eines Booklets und als Postkarte mit den zehn Geboten auf der Vorderseite und einem erläuternden Text auf der Rückseite. Booklet und Postkarte können über diese E-Mail-Adresse bestellt werden: infomaterial@juuuport.de. Unter folgenden Links kann beides direkt als PDF heruntergeladen werden:

Digitale Ethik Booklet
Digitale Ethik Postkarte

 

h018_handy-in-der-schule-2Die Handysektor-Pädagogenecke

Die neue Handysektor-Broschüre stellt den speziell für Pädagogen und Eltern angelegten Bereich „Pädagogenecke“ der Internetseite www.handysektor.de vor und gibt einen Überblick über das bereitgestellte Angebot. Dazu zählen unter anderem Anregungen bezüglich Materialien, Praxistipps und Unterrichtseinheiten zur Förderung einer bewussten, sinnvollen und kreativen Nutzung von mobilen Medien bei Kindern und Jugendlichen, sowie die Vorstellung einiger für den Unterricht geeigneter Apps.

Die Broschüre finden Sie hier zum Download. Alternativ ist sie kostenfrei über die LfM bestellbar.

 
Der Hass im Netz ist zum gesamtgesellschaftlichen Problem geworden.
Laut aktueller Forsa-Umfrage sahen sich über 90 Prozent der 14- bis 24-Jährigen bereits mit Hasskommentaren im Netz konfrontiert. Die neu erschienene Broschüre „Hate Speech – Hass im Netz“ richtet sich vor allem an Fachkräfte und Eltern und gibt konkrete Tipps für die (medienpädagogische) Arbeit mit Jugendlichen.
 
In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW (AJS) und klicksafe hat die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) eine Broschüre zum Thema „Hate Speech“ veröffentlicht. Die Broschüre soll dabei unterstützen, Hate Speech auch in ihren subtileren Spielarten zu erkennen. Darüber hinaus wird erläutert, ob und in welchen Fällen Hate Speech strafbar ist. Fachkräfte und Eltern finden in der Broschüre Informationen und Handlungsempfehlungen, um Gegenstrategien zu entwickeln sowie konkrete Tipps für die medienpädagogische Arbeit mit Jugendlichen.
 
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