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Die JIM-Studie 2016 hat ergeben, dass Jugendliche im Alter von Zwölf- bis 19 Jahren nicht auf die Social Media Dienste WhatsApp, Snapchat und Instagram verzichten möchten. Die Initiativen Saferinternet.at, klicksafe und das Jugendportal Handysektor möchten junge Menschen in der kompetenten Nutzung dieser Apps unterstützen und haben deshalb drei neue Flyer zum Umgang mit den  Sozialen Diensten veröffentlicht.
Die Flyer informieren Jugendliche über wichtige Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen und enthalten hilfreiche Tipps, wie man sich etwa im Falle von (Cyber)Mobbing oder Belästigung richtig verhält. Weiterhin finden sich Links und Hinweise auf nützliche, weiterführende Angebote für Jugendliche im Netz.

Die Flyer zu den Diensten Snapchat, Instagram und WhatsApp stehen hier  als Download zur Verfügung und können, so vorrätig, als Printversion bestellt werden.
Weiterführende Informationen zu den einzelnen Angeboten bietet klicksafe zudem auf den folgenden Seiten

 

Mobbing ist eine extreme Form aggressiven Verhaltens. Sie zeigt sich im Zusammenleben zwischen Menschen häufig dann,Was_tun_bei_Cybermobbing_200 wenn grundlegende Bedürfnisse verletzt werden.

Gelingt es, darüber ernsthaft ins Gespräch zu kommen, kann Aggression konstruktiv genutzt werden. Bei Mobbing jedoch werden Einzelne systematisch und langfristig ausgegrenzt, zerstört. Die Ausweitung der Kommunikation auf den digitalen Raum hat die Brisanz von Mobbing deutlich verschärft. Das neue klicksafe Handbuch soll einen Beitrag dazu leisten, im (Cyber)Mobbingfall professionell zu handeln. Dabei gibt es nicht nur Hinweise darauf, wie  mit dem Thema (Cyber)Mobbing präventiv umgegangen werden kann, sondern nennt konkrete Schritte für die Intervention.

Die Handreichung kann hier heruntergeladen werden. 

 

(Cyber) Mobbing ist leider weit verbreitet und hat oft schlimme, langfristige Folgen für die Betroffenen.

Es findet in der Schule statt, geht online weiter und ist damit dauerhaft präsent. Jeder kennt es, wenn auch aus unterschiedlichen Perspektiven. Was vielen nicht klar ist: Mobbing ist quasi ein Fehler im System. Es gibt nicht nur einzelne „Täter“ und „Opfer“, sondern vor allem richtig viele „Zuschauer“ (Bystander) – diejenigen die wissen, dass jemand gemobbt wird, aber nichts machen. Doch gerade die (!) haben die Macht, die Negativspirale aufzuhalten. Anstatt das Mobbing zu tolerieren und damit Teil des Problems zu werden. Denn niemand hat es verdient, gemobbt zu werden.

klicksafe hat  mit Jonas vom gleichnamigen Kanal, Lisa von „ItsColeslaw„, Robin vom Kanal „RobBubble„, Maike Nissen vom Kanal „Vegas Films“ und Mirko Drotschmann vom Kanal „MrWissen2go“ fünf prominente YouTuber für die Kampagne #ichwars gewinnen können, die direkt vor der Kamera von ihren persönlichen Erfahrungen zum Thema Mobbing berichten.

VegasFilms

RobBubble

Jonas

ColeSlaw

MrWissen2go

 

 

Alle Protagonisten berichten von ihren persönlichen Geschichten, in denen sie entweder Mobbing-Opfer, -Täter oder -Zuschauer waren. Ihre Erfahrungen zeigen, wie schnell man beispielsweise vom Opfer zum Zuschauer und auch zum Täter werden kann. Deshalb an Ende der klare Aufruf „hinsehen, hinhören und den Mund aufmachen“, wenn wir eine klare Mobbing-Situation wahrnehmen.

Alle Videos können hier heruntergeladen und für die eigene Arbeit genutzt werden.

 

reflect2Manipulationsvorwürfe durch Social Bots im US-Wahlkampf, ein Flüchtlings-Selfie mit der Bundeskanzlerin, das immer wieder in faktisch falschen Kontexten in Sozialen Netzwerken auftaucht, und der Plan von Facebook, Falschmeldungen in Zukunft als solche markieren zu lassen: Fake-News – bewusst gestreute Falschmeldungen – sind derzeit in aller Munde. Gerade Jugendliche informieren sich häufig in Sozialen Netzwerken oder Blogs über aktuelle Ereignisse. Dabei laufen sie besonders Gefahr, Falschmeldungen von manipulierenden Nachrichtenseiten aufzusitzen, die dort geteilt werden.  

Mit der neuen Broschüre „Fakt oder Fake“ der EU-Initiative klicksafe aus der neuen Reihe „klicksafe to go“ erhalten Lehrkräfte praktische Tipps  im Umgang mit Fakenews und Anregungen, wie sie Jugendliche dabei unterstützen, ein kritisches Bewusstsein gegenüber Informationen aus dem Web zu entwickeln.                     Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden. 

 

 

sid2017_WebbannerDer jährliche internationale Safer Internet Day (SID) findet 2017 am 07. Februar statt. Unter dem Motto „Be the change: unite for a better internet“ ruft die Initiative der Europäischen Kommission wieder weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf. Auch in diesem Jahr initiiert und koordiniert  in Deutschland die nationalen Aktivitäten mit dem Ziel, möglichst viele Akteure und Institutionen für den weltweiten Aktionstag zu gewinnen.

Wie kann man am Safer Internet Day 2017 teilnehmen?

Mögliche Aktionen für Schulen und Lehrkräfte sind Informationsveranstaltungen für Schüler, Lehrer, Eltern zur Sicherheit im Internet und das Aufgreifen der Thematik im Unterricht. Betreiber/Anbieter von Webseiten können unter anderem das Banner zum Safer Internet Day verlinken, zur Teilnahme an Aktionen aufrufen oder auch Spiele, Quiz/Rätsel, Tests z.B. zu Internetkompetenz, Sicherheit im Internet etc. einbinden. Journalisten, Redakteure und Medien unterstützen den Safer Internet Day mit Berichten über Aktionen, Diskussionsrunden zur Thematik, und redaktioneller Aufbereitung einzelner Themenbereiche. Andere Institutionen/Unternehmen können mit Aktionen in Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Workshops und Thementagen zur Internetsicherheit sowie der Distribution von Informationsmaterialien (Flyer, Plakate, Broschüren u.ä.) in Schulen, Institutionen etc. einen wertvollen Beitrag leisten.

Weitere ausführliche Informationen zum SID 2017 und zu Ihren Beteiligungsmöglichkeiten finden Sie hier: www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/

Über folgenden Link können Sie sich für den Safer Internet Day anmelden:                                                www.klicksafe.de/nc/ueber-klicksafe/safer-internet-day/anmeldeformular-sid-2017/

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