Header_MS AbzeichenErstmals konnten sich in diesem Jahr Schulen für das Abzeichen des Projekts Medienscouts NRW bewerben. Mit Unterstützung der Kommunen werden im Projekt Schüler zu Medienscouts ausgebildet, um Gleichaltrige und jüngere Jahrgänge bei Fragen zu den Themen Internet und Social Web zu unterstützen. Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) vergibt das Abzeichen an Schulen, an denen die Arbeit von Medienscouts besonders engagiert umgesetzt wird.

Insgesamt 80 Schulen werden mit dem Abzeichen ausgezeichnet und dürfen sich für das Schuljahr 2016/2017 nun „Medienscouts NRW-Schule“ nennen. Hierfür mussten Schulen im Vorfeld belegen, dass die Medienscouts in den Schulalltag integriert sind und Medienkompetenz einen Schwerpunkt in ihrem Schulprogramm bildet.

Nachweisen mussten die Schulen dies u.a., indem sie

  • weitere Medienscouts ausbilden,
  • in mindestens zwei verschiedenen Jahrgangsstufen Unterrichtseinheiten, Aktionstage oder Elternabende zu medienrelevanten Themen anbieten,
  • und mit außerschulischen Partnern wie kommunalen Medienzentren, Hochschulen oder polizeilichen Präventionstellen zusammenarbeiten.

Die ausgezeichneten Schulen verteilen sich über ganz NRW auf insgesamt 36 Kreise und kreisfreie Städte sowie auf das Erzbistum Köln. Unter den ausgezeichneten Schulen befinden sich 50 Gymnasien, 16 Gesamtschulen, 11 Realschulen sowie jeweils eine Haupt-, eine Sekundar- und eine Förderschule.

Eine Liste der ausgezeichneten Schulen findet sich hier.

 

PS_logo_HDCybermobbing kann jeden treffen. Die Beleidigungen verfolgen die Opfer per Smartphone rund um die Uhr, überallhin. Wie kann man damit umgehen? Wie sieht die rechtliche Situation aus? Und wie werden Klassenkameraden und Kumpels eigentlich zu Tätern? Planet Schule (WDR) zeichnet in einem aufwändigen Film ein differenziertes Bild.

joshiEigentlich wollte sich Megan nur mit einem Jungen aus einem Chat treffen. Doch dann bringt jemand heimlich gemachte Fotos von ihr in Umlauf, und es wird über sie hergezogen. Der gleichaltrige Joschi wird Opfer von ähnlichen Attacken. „Cybermobbing – Was tun?“ zeichnet Entstehung und Verlauf des Cybermobbings gegen zwei fiktive 16-Jährige in einem Doku-Comic nach. Die beiden schildern ihre Erfahrungen und Gefühle und die Versuche, sich gegen die Angriffe zu wehren.

Zusammenarbeit mit LfM-Projekt „Medienscouts NRW“

medienscoutsZu Wort kommen Experten wie ein Rechtsanwalt und eine Psychologin. Besonders authentisch wird der Film durch die Zusammenarbeit mit den Medienscouts NRW, einem Angebot der Landesanstalt für Medien NRW (LfM). Jugendliche schildern, welches Verhalten sie Gleichaltrigen empfehlen und wie wirkungsvolle Prävention an Schulen aussehen kann. Weiterlesen »

 

Am 10. November 2016 von 9:00 bis 16:30 Uhr bietet die Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz in Kooperation mit Klicksafe in Köln einen Fachtag zum Thema Cybermobbing an.

Viele Hilfekonzepte im Zusammenhang mit Cybermobbing beschränken sich auf präventive Angebote. Auf der Fachtagung am 10. November werden dagegen gezielt Interventionsmöglichkeiten und -methoden bei Cyberattacken und (Cyber)Mobbing vorgestellt.

Veranstaltungsort ist die Jugendherberge Köln-Deutz. Die Teilnahmegebühr inkl. Verpflegung beträgt 40 Euro. Anmeldungen sind möglich bis zum 7. Oktober 2016 (Teilnehmerzahl begrenzt). Einen Anmeldebogen sowie weitere Informationen und das Tagesprogramm finden Sie hier im →  Flyer zu Veranstaltung.

 
Der Hass im Netz ist zum gesamtgesellschaftlichen Problem geworden.
Laut aktueller Forsa-Umfrage sahen sich über 90 Prozent der 14- bis 24-Jährigen bereits mit Hasskommentaren im Netz konfrontiert. Die neu erschienene Broschüre „Hate Speech – Hass im Netz“ richtet sich vor allem an Fachkräfte und Eltern und gibt konkrete Tipps für die (medienpädagogische) Arbeit mit Jugendlichen.
In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW (AJS) und klicksafe hat die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) eine Broschüre zum Thema „Hate Speech“ veröffentlicht. Die Broschüre soll dabei unterstützen, Hate Speech auch in ihren subtileren Spielarten zu erkennen. Darüber hinaus wird erläutert, ob und in welchen Fällen Hate Speech strafbar ist. Fachkräfte und Eltern finden in der Broschüre Informationen und Handlungsempfehlungen, um Gegenstrategien zu entwickeln sowie konkrete Tipps für die medienpädagogische Arbeit mit Jugendlichen.
 

Das neue App-Spiel Pokémon GO ist erst seit wenigen Tagen erhältlich Medienscouts_PikachuIIund stellt bereits jetzt einen Rekord nach dem anderen auf. Im jetzt veröffentlichten Themen-Spezial des Jugendportals www.handysektor.de werden die wichtigsten Fragen beantwortet. Dazu gibt es einen ausführlichen App-Test inklusive Einschätzung zum Datenschutz, Kostenfallen, Missbrauch und Suchtpotenzial. Abgerundet wird das Angebot mit skurrilen Geschichten, die den Pokémon-Spielern bisher passiert sind.

Pokémon GO im Handysektor App-Test
Bei Pokémon GO wird die virtuelle Welt mit der realen Welt verknüpft. Ziel ist es, durch die Welt zu wandern, Pokémon zu fangen und mit diesen gegen andere Spieler anzutreten. Das Spiel ist kostenfrei nutzbar. Doch Vorsicht: Einige Spielgegenstände können per In-App-Kauf für echtes Geld erworben werden. Pokémon GO verlangt über die Berechtigungen Zugriff auf die Kamera und den Standort – beide sind für die Nutzung des Spiels sinnvoll, lediglich der Zugriff auf Kontakte ist kritisch. Die App begeistert schnell und birgt Suchtpotenzial. Handysektor gibt daher im Themen-Spezial auch Tipps für alternative Beschäftigungen

Das Handysektor-Spezial gibt es unter: https://www.handysektor.de/themenmonate/pokemon-go

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